Sicherheit
Arbeitest du mit Materialien für Baby- oder Kinderprodukte, möchtest du vor allem eines wissen:
Bin ich auf der sicheren Seite?
Auf dieser Seite erfährst du in groben Zügen, wie die Sicherheit von Schnullerketten, Beißringen und Ketten in Europa geregelt ist und was du als Hersteller oder Nutzer beachten solltest. Keine technische Abhandlung, sondern klare Erklärungen.
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Silikonperlen Teil 1
Sicherheit: Was hat es damit eigentlich auf sich?
In Europa wird die Produktsicherheit durch Gesetze und Normen bestimmt. Welche Vorschriften gelten, hängt von der Verwendung eines Produkts ab.
Ein wichtiger Unterschied besteht zwischen:
- Produkten, die zum Spielen gedacht sind
- Produkten, die als Hilfsmittel oder Zubehör gedacht sind
Dieser Unterschied bestimmt, welche Anforderungen gelten.
Was bedeutet das für die gängigsten Produkte?
Beißringe
Beißringe sind zum Hineinbeißen und Spielen gedacht. Deshalb gelten sie in der Praxis als Spielzeug. Für Spielzeug gelten strenge Vorschriften, insbesondere wenn es von Babys und kleinen Kindern benutzt wird.
Verkaufst du Beißringe? Dann gehört die Prüfung des Endprodukts dazu.
Schnullerketten
Eine Schnullerkette ist kein Spielzeug, sondern ein Gebrauchsgegenstand. Dafür gilt eine eigene Sicherheitsnorm. Diese betrifft unter anderem:
- Maximale Länge
- Konstruktion
- Befestigung
Auch wenn etwas stabil aussieht, kann es sich in der Praxis als unsicher erweisen. Deshalb ist es wichtig, diese Richtlinien ernst zu nehmen.
Ketten
Ketten erfordern besondere Aufmerksamkeit:
Kinderketten sind ausschließlich für Kinder ab 3 Jahren bestimmt und müssen immer mit einem Sicherheitsverschluss versehen sein.
Stillketten sind dafür gedacht, dass ein Erwachsener sie während des Stillens trägt. Sie dürfen einem Kind niemals lose überlassen werden.
Und die Materialien?
Die verwendeten Materialien spielen für die Sicherheit eine große Rolle.
Für Produkte, die Babys in den Mund nehmen, gelten in Europa strenge Anforderungen, unter anderem an die chemische Zusammensetzung.
Die von mir verkauften Materialien erfüllen die geltenden europäischen Richtlinien für die vorgesehene Verwendung einzelner Komponenten. Als Hersteller eines Endprodukts bist du stets selbst dafür verantwortlich, wie diese Materialien verwendet werden.
Was bedeutet das konkret für dich?
- Stellst du etwas für den Eigengebrauch her?
Dann ist es besonders wichtig, bewusst zu entscheiden und die Produkte regelmäßig zu kontrollieren. - Stellst du Produkte zum Verkauf her?
Dann trägst du zusätzliche Verantwortung, etwa für die Prüfung und Dokumentation deines Endprodukts.
Um dich dabei zu unterstützen, habe ich eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt.
👉 Sieh dir die Schritt-für-Schritt-Anleitung an: sicher loslegen
Sicher arbeiten = bewusst entscheiden
Sicherheit hängt nicht von einer einzelnen Regel oder Prüfung ab, sondern von:
Geeignete Materialien
Sichere Formen und Größen
Sorgfältiges Auffädeln
Sachgemäße Verwendung
Ich teile diese Informationen, weil ich es wichtig finde, dass du weißt, worauf du achten musst.
Nicht, um dich abzuschrecken, sondern um dir zu helfen, es richtig zu machen.
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